Zeittafel
7000-6000 vor Chr. Mesolithische Sammler und Jäger wandern aus Nordengland ein.
um 4000 vor Chr. Neolithische Einwanderer bringen Ackerbau und die Megalithbauweise nach Irland.
2500 vor Chr. Weitere Einwanderer kommen vom Kontinent. Sie bringen die Kunst des Kupfergießens mit nach Irland.
1200-600 vor Chr. Späte Bronzezeit. Die Herstellung von Bronze- und Goldschmuck wird verfeinert.
300 vor Chr. Die Kelten bringen Eisen und die La Tène-Kultur ins Land. Irland ist in ungefähr 150 Königreiche (Túath) unterteilt Über dem Kleinkönig (Rí) steht der König einer Provinz (Rí Ruireg). Darüber stand der Hochkönig (ArdRí).
450 Irland wird vom heiligen Patrick christianisiert.
ab 800 Zeit der Wikingereinfälle in Irland. Auf die Wikinger geht die Gründung verschiedener Städte zurück. Das sind zum Beispiel Dublin, Waterford und Wexford. Sie führen die die Geldwirtschaft ein.
1014 Bei der Schlacht von Clontarf besiegt der Hochkönig Brian Boru die Wikinger und fällt selbst in der Schlacht.
1152 Höhepunkt der irischen Kirchenreform in der Synode von Kells/Mellifont. Es kommt zu einer territorialen Neuorganisatuion der irischen Kirche Es werden Bistümer gegründet mit dem Erzbischof von Armagh als Oberhaupt.
zirka 1155 Der englische Pabst Adrian verleiht König Heinrich II. die Oberhoheit über Irland.
1169 Der irische König Dermot MacMurrough sucht bei König Heinrich II. von England Hilfe. Als Folge besetzen im Auftrag Henrys angloslawische Normannen Irland. Ihr Anführer war Richard de Clare, auch genannt Strongbow.
1171 König Heinrich II. läßt sich als obersten Lehnsherr huldigen. Bis 1922 wird ein Statthalter des Königs in Dublin residieren.
1366 Auf die Statuten von Kilkenny folgen vielfältige Represalien, wie das Verbot der irischen Sprache und Kultur. Ebenso sind Mischehen untersagt
1534 Heinrich der VIII. sagt sich von der katholischen Kirche los über 400 Kloster wrden im Zuge der Säkularisierung zerstört.
1541 Heinrich VIII. erklärt sich zum König von Irland.
1595 Die 3 mächtigsten Clanchefs von Ulster (O'Neill, O'Donnell und Maguire) erheben sich gegen die englische Herrschaft von Elisabeth I:. Die spanische Armada kommt ihnen zur Hilfe. Der Aufstand scheitert dennoch.
1607 Nachdem sich sämtlich Führer Irlands sich James I. unterwerfen mußten und die gälische Gesellschaftsstruktur ausgelöscht wurde, fliehen die Aufständischen aus Ulster (Flucht der Grafen) auf den Kontinent. Ihr Land wird zumeist an presbyterianische Schotten verteilt.
1649 Oliver Cromwell führt einen beispiellosen Zerstörungsfeldzug gegen die katholischen Iren.
1690 In der Schlacht am River Boyne am 1. Juni 1690 unterliegt der katholische James der II Wilhelm von Oranien. Dieses Ereignis wird auch heute noch von den Potestanten in Nordirland mit den Umzügen des Orange Order am 12. Juni jeden Jahres gefeiert.
1691 Die Penal Laws, drastische Strafgesetze, entrechten die Katholiken endgültig. Sie dürfen kein Land besitzen und müssen als entrechtete Pächter ihr Dasein fristen.Die Protestanten halten auch die politsiche Macht in ihren Händen.
1782 Irland erhält ein weitgehend eigenständiges Parament, zu dem Katholiken jedoch nicht zugelassen sind.
1791 In Ulster wird die nationalistische Revolutionbewegung der United Irishmen, gegründet. Eine der Führungsfiguren war Wolfe Tone, der sich seiner Hinrichtung durch Selbstmord entzieht.
1801 Act of Union: Das irische Parlament wird aufgelöst und 100 Abgeordnete werden ins Parlament nach Westminster entsandt.
1823 Gründung der Chatolic Association durch Daniel O'Donnell. Erstmals gibt es eine Massenbewegung in Irland, die sich für die Emanzipation der Katholiken einsetzt.
1829 Die Penal Laws werden aufgehoben.
1845-51 Durch die Große Hungersnot, hervorgerufen durch die Kartoffelseuche, verliert Irland 2 Millionen Menschen durch Tod und Auswanderung. Ein zweiter Aufstand durch die Young Irelanders, mit dem Protestanten Thomas Davisan der Spitze, scheietert im Jahre 1848.
1858 Die Irish Republican Brotherhood strebt die Unabhänigkeit Irlands an. 1867 schlägt ein Aufstand fehl.
1875 Die Home-Rule-Bewegung erringt die Hälfte der irischen Sitze im englischen Parlament.
1916 Osteraufstand und Proklamation der Republik Irland. Am 24. April erheben sich die Gewerkschaftler unter James Conolly und die Sinn Féin (wir selbst) gegen die Briten. Patrick Pearse verliest die Unabhänigkeitserklärung. Nach 5 Tagen ist der Aufstand niedergeschlagen. 15 Aufständische werden hingerichtet.
1918 Die Sinn Féin verbucht einen sagenhaften Wahlerfolg.
1919-21 Der Unabhänigkeitskrieg endet mit der Teilung Irlands. Irland wird als selbstständiges Mitglied in den Commonwelth aufgenommen und erhält ein eigenes Parlament. Sechs Counties der Provinz Ulster.(The Six Counties) bleiben freiwillig als Nordiland zusammengefaßt bei Großbritannien.
1921-23 Als Folge der Teilung entbrent ein blutiger Bürgerkrieg bei dem es 4000 Tote gibt.
1937 Der souveräne, unabhänige, demokratische Staat Eire unter Präsident Douglas Hyde wird proklamiert. Irland erhalt eine neue Verfassung
1939-45 Der Staat Irland bleibt während der zweiten Weltkrieges neutral. Nordirland leidet unter deutschen Bombenangriffen.
1948 Irland erklärt sich zur unabhänigen Republik und scheidet aus dem Commonwealth aus.
1968 In Nordirland formiert sich eine Unabhänigkeitsbewegung, die sich für die Gleichberechtigung der katholischen Minderheit einsetzt.
1969 Die Schlacht in der Bogseide von Derry dient der nordirischen Regierung als Anlaß, das britische Militär in Land zu holen.
30.01.1972 "Bloody Sunday" Während des Blutsonntages töten britische Soldaten 14 Menschen. Der Krieg eskaliert. Das nordirische Parlament wird aufgelöst
1973 Irland tritt ebenso wie Großbritannien mit Nordirland in die EG ein.
1985 Die britische und irische Regierung schließen ein Abkommen, in dem Frieden und die Zusicherung der tatächlichen Gleichstellung der Katholiken in Nordirland vereinbart werden, Desgleichen sieht es eine stärkere polizeiliche Zusammenarbeit bei der Verfolgunde von IRA-Terroristen vor.
1994 Die IRA ruft einen einseitigen Waffenstillstand aus, dem sich sechs Wochen später die protestantischen Paramilitärs anschließen.
2000 In Nordirland wird nach fast 30 Jahren erstmals eine eigene Regierung gebildet. Sie wird aber nach wenigen Wochen wegen Unvereinbarkeiten der Parteien von der bitischen Regierung wieder aufgelöst.

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